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Bekämpfung der KI-bedingten „Abwanderung von Fachkräften“

KI sollte die Produktivität revolutionieren. Doch die Studienergebnisse von Adaptavist zeigen: Die Erwartungen werden nicht immer erfüllt.
Erfahre, wie sich die „Kosten der Verifizierung“, ein zunehmendes Gegensatzdenken zwischen „Mensch gegen Maschine” und weitere Faktoren auf das Engagement deiner Mitarbeitenden auswirken – und wie Führungskräfte eine Kultur schaffen können, in der KI ihr Potenzial entfaltet, indem sie menschliche Stärken freisetzt.
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Der Einsatz von KI am Arbeitsplatz ist förmlich explodiert

Als Fortsetzung unserer letzten Studie „Die Welt im Wandel: Der Preis der KI-Transformation“ haben wir 2.500 Wissensarbeiter:innen zu ihren Erfahrungen mit KI am Arbeitsplatz befragt.
Die Daten sind eindeutig: In der Arbeitswelt ist KI offiziell vom Experiment zu einer Technologie mit hohen Erwartungen geworden.
Visuelle Darstellung der Daten

68 %

der Beschäftigten sagen, dass KI sie bei der Arbeit effizienter macht.
Visuelle Darstellung der Daten

67 %

wünschen sich, dass ihr Unternehmen den Einsatz von KI-Technologie ausweitet.
Visuelle Darstellung der Daten

65 %

geben an, dass ihr Unternehmen eine klare Strategie für den Einsatz von KI hat.

... doch ziehen die Mitarbeitenden wirklich mit?

Schweizer-Taschenmesser-Symbol

0%

sehen keinen klaren Grund für den Einsatz von KI in ihrer Tätigkeit.
Bild mit Automatisierungssymbol

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haben das Gefühl, dass ihre Expertise an Wert verliert: KI macht Aufgaben, die jahrelange Erfahrung erfordert haben, für jedermann frei zugänglich.
Strategiesymbol

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würden generative KI-Tools komplett aus der Arbeitswelt verbannen, wenn sie die Wahl hätten.

Tatsächlich sehnen sich 72 % der Beschäftigten regelmäßig nach der Zeit vor der KI.

Der kognitive Preis der KI am Arbeitsplatz

Die wachsende Spannung zwischen technologischem Fortschritt und dem Faktor Mensch zeigt sich auf vielfältige Weise.

Die "Kosten der Verifizierung"

Eine verborgene Produktivitätslast, verursacht durch den ständigen Aufwand für die Überprüfung, Korrektur und Validierung von KI-Ergebnissen.
45 % korrigieren regelmäßig KI-generierte Inhalte ihrer Kolleginnen und Kollegen
Checklistensymbol

"Mensch gegen Maschine"

Eine Entwicklung, bei der sich Mitarbeitende in Leistung, Tempo und Wert direkt mit KI messen müssen.
22 % geben an, dass KI den Druck zur Leistungssteigerung massiv erhöht
KI-Chat-Symbol

Angst vor der Bedeutungslosigkeit

Wachsende Angst um den eigenen Stellenwert am Arbeitsplatz.
54 % machen sich Sorgen, dass KI ihre Tätigkeit innerhalb der nächsten fünf Jahre überflüssig machen könnte.
Unfall-Symbol

Die Abwanderung der Fachkräfte

Infolge dieses Drucks entsteht ein neues strukturelles Risiko.
39 % geben an, dass sie aufgrund von KI bereits über einen Branchenwechsel nachdenken.
Zyklus-Symbol

Sind deine Teams bereits erschöpft vom KI-Hype?

  • 28 % der Beschäftigten suchen aktiv nach Berufen, die weniger durch KI bedroht sind.
  • 46 % der Führungskräfte und 36 % der Bereichsleiter erwägen bereits einen Branchenwechsel – aber:
  • 66 % der Beschäftigten erlernen aktiv neue Fähigkeiten, um in ihrem Fachbereich relevant zu bleiben, und unter den Führungskräften sind es sogar 74 %.
Zwei Kolleginnen, die zusammenarbeiten

Die Studie wurde durch Erkenntnisse führender Technologieanbieter ergänzt

Lisa Schaffer profile image
Wir erwarten von Menschen, dass sie schneller werden, intelligenter arbeiten und KI annehmen, während sich zugleich immer mehr von ihnen still fragen, ob es für sie zukünftig noch einen Platz gibt. Diese Spannung verschwindet nicht einfach von selbst. Sie schlägt sich in ihren Kennzahlen zur Mitarbeiterbindung, im Engagement und in ihrer Unternehmenskultur nieder. Aber hier liegt die Chance: Unternehmen, die diese Ängste ernst nehmen und neben der Technologie gezielt in ihre Menschen investieren, werden als Gewinner aus dieser Transformation hervorgehen. KI muss keine Unsicherheit bedeuten. Sie kann Wachstum bedeuten – wenn wir den Weg dorthin aktiv gestalten.
Lisa Schaffer
Global Work Management Practice Lead, Adaptavist
Ophir Penso VP von GTM, monday.com
Das eigentliche Risiko ist nicht, dass KI Experten ersetzt. Es liegt darin, dass Unternehmen ihren Experten nicht die richtigen Tools und Rahmenbedingungen für einen sicheren KI-Einsatz bieten – und am Ende alle aus Vorsicht mit angezogener Handbremse arbeiten.
Mike Potter
Mitbegründer und CEO, Rewind
Neal Riley profile image
Diese Studie macht deutlich: Führungskräfte können es sich nicht länger leisten, die Auswirkungen von KI auf ihre Mitarbeitenden zu unterschätzen. Wird KI ohne klare Orientierung und ausreichende Unterstützung eingeführt, kann sie das Vertrauen in mühsam erworbene Fähigkeiten untergraben und unnötige Ängste schüren.
Wird KI hingegen durchdacht und transparent eingeführt, kann sie Rollen stärken: Sie entlastet von Routineaufgaben und schafft Raum für sinnvollere, wertschöpfende Arbeit. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Prioritäten zu setzen – und Mitarbeitende mit passender Schulung, dem nötigen Kontext und wirksamer Unterstützung durch den Wandel zu begleiten.
Neal Riley
Innovation Lead, The Adaptavist Group

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