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Datengestützte Developer Experience – weg vom Bauchgefühl
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Datengestützte Developer Experience – weg vom Bauchgefühl

Matt Saunders
Matt Saunders
Published on 10. April 2025
5 Min. Lesezeit
Monitoring im Dashboard: Ein Spezialist überwacht IT-Infrastruktur und DORA-Metriken auf drei Displays
Matt Saunders
Matt Saunders
Published on 10. April 2025
5 Min. Lesezeit

Erfahre, wie du die Developer Experience auf Basis von Daten statt bloßer Vermutungen optimierst. Analysiere Pain Points, miss DORA-Metriken und sammle gezieltes Feedback für eine erfolgreiche Softwarebereitstellung.

Es ist schön und gut zu sagen, dass ein Unternehmen sich auf die Developer Experience (DevEx) konzentrieren sollte. Doch da diese Disziplin richtigerweise stark auf anekdotischen Empfindungen beruht, wird sie in vielen Organisationen, die einen datengesteuerten Ansatz fordern, oft vernachlässigt.
Ein wesentlicher Bestandteil, um die Auswirkungen der DevEx wirklich zu verstehen, ist die aktive Messung von Aspekten des Entwickler-Workflows – und nicht nur der traditionellen Ergebnisse wie die Anzahl der ausgelieferten Funktionen oder die geschriebenen Codezeilen. Wir haben festgestellt, dass es bei DevEx nicht nur um Tools oder Prozesse geht, sondern darum, die gesamte „Developer Journey“ zu verstehen.
Cover-Design: Das DevEx Evolution Playbook – Strategien für eine bessere Developer Experience.

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Die Ergebnisse unseres in Zusammenarbeit mit Network Perspective erstellten DevEx Evolution Playbooks legen nahe, dass Umfragen eine höchst effektive Methode zur Erfolgsmessung sein können – sofern es die richtigen Umfragen sind. Wir warnen vor generischen Fragen zur allgemeinen Zufriedenheit, die oft nur als „Vanity Metrics“ (Scheinkennzahlen) dienen. Stattdessen sollten spezifische Pain Points der Entwickler abgefragt werden – etwa der Aufwand für das Aufsetzen einer Entwicklungsumgebung, die Qualität der Dokumentation oder die Reaktionsgeschwindigkeit des Supports. Die Kombination aus quantitativen Metriken und qualitativem Feedback ermöglicht ein tieferes Verständnis der Entwickler-Stimmung und hilft dabei, die Ursachen bestehender Probleme aufzudecken.
Eine gut konzipierte Umfrage liefert mehr als nur reine Stimmungsbilder. Sie identifiziert die wesentlichen Treiber hinter den Interaktionen der Entwickler mit Menschen, Metriken, Tools und Prozessen, um Reibungspunkte und Frustrationsquellen ausfindig zu machen – der erste Schritt zu deren Behebung. Erfolgt dies bereits in einer frühen Phase des Produktentwicklungsprozesses, dient es als Frühwarnsystem für spätere Probleme, insbesondere in Bezug auf den Developer Flow und die kognitive Belastung. Dies ermöglicht es Unternehmen, Risiken für die Softwarebereitstellung frühzeitig zu minimieren.
Wir beobachten besondere Erfolge, wenn Unternehmen sich auf Metriken konzentrieren, die tatsächlich mit geschäftskritischen Ergebnissen korrelieren. Die DORA-Metriken – wie die Cycle Time (die Zeit von der Idee bis zur Produktion), die Deployment-Frequenz, die Änderungsfehlerrate und die Wiederherstellungszeit bei kritischen Fehlern – vermitteln ein weitaus genaueres Bild der Entwicklereffektivität und damit der allgemeinen Stabilität der Software-Delivery-Pipeline.
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Die Möglichkeit, Daten zur Developer Experience passiv zu erfassen, trägt dazu bei, ein präziseres Gesamtbild zu zeichnen. Tools wie IDEs, Quellcode-Repositories und Kollaborationsplattformen generieren enorme Datenmengen, die dabei helfen, Muster und Trends zu identifizieren. Dies wiederum gibt Aufschluss über das Entwicklerverhalten in verschiedenen Szenarien, ohne dass die Entwickler selbst aktiv Zeit investieren müssen. Dennoch ist aktives Feedback unverzichtbar: Nur so lassen sich der Kontext und die Nuancen erschließen, die für die Interpretation passiv gesammelter Daten notwendig sind, um ein vollständiges Bild der Developer Experience zu erhalten.
Alles in allem liefert die Implementierung der richtigen Metriken – sowohl aktiv als auch passiv erhoben – wertvolle Erkenntnisse über die Effizienz einer Software-Delivery-Pipeline. Unternehmen, die das Beste aus diesen Daten herausholen wollen, wissen, dass die gleichzeitige Optimierung der Developer Experience die besten Erfolgschancen bietet.
Fazit: Die Priorisierung eines datengestützten Ansatzes für die Developer Experience – anstatt sich allein auf subjektive Gefühle zu verlassen – ist entscheidend für die Optimierung der Softwarebereitstellung. Durch die aktive Messung spezifischer Pain Points, das Tracking von DORA-Metriken und die Kombination quantitativer Daten mit qualitativem Feedback erlangen Unternehmen ein umfassendes Verständnis der „Developer Journey“. Diese Strategie, die sowohl aktive Umfragen als auch passiv erhobene Daten aus Tools einbezieht, ermöglicht es, Reibungspunkte zu identifizieren, Risiken zu minimieren und letztlich die Effizienz und den Erfolg der Software-Delivery-Pipeline zu steigern.

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Verfasst von
Matt Saunders
Matt Saunders
DevOps Lead
From a background as a Linux sysadmin, Matt is an authority in all things DevOps. At Adaptavist and beyond, he champions DevOps ways of working, helping teams maximise people, process and technology to deliver software efficiently and safely.