Die fünf betroffenen Nutzungsmetriken
1. Rovo-Credits
KI-Aktionen werden über ein enthaltenes Credit-Kontingent abgerechnet. Eine darüber hinausgehende Nutzung ist kostenpflichtig.
Verbraucht Credits: Rovo Chat, Agents, Think Deeper, Coding Agent, API-Aufrufe an Drittsysteme
Immer kostenlos: Suche, Zusammenfassungen, Inline-Vorschläge
2. Automatisierungsschritte
Statt der bisherigen Zählung von Flow-Ausführungen wird künftig nach Schritten abgerechnet. Ein Flow mit 2 Schritten und ein Flow mit 20 Schritten wurden bisher jeweils als eine Ausführung gezählt. Künftig zählt jede Aktion, Bedingung, Verzweigung und Schleife als einzelner Schritt.
Enterprise-Pläne enthalten zudem keine unbegrenzte Automatisierung mehr, sondern ein monatliches Nutzungskontingent.
3. Assets-Objekte
- Assets: neue Funktion für Kund:innen mit Jira und der Teamwork Collection
- Service Collection: keine Änderungen bei Kontingenten oder Preisen, jedoch zentrale Transparenz im Admin Hub
- Gezählt werden eindeutige Asset-Datensätze, die zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb des Abrechnungsmonats gespeichert sind
4. CSM AI Resolutions
Dies ist Atlassians erste ergebnisbasierte Nutzungsmetrik: Kosten entstehen nur dann, wenn KI ein Ticket vollständig Ende-zu-Ende und ohne menschliches Eingreifen löst. Erfolgt keine vollständige Lösung, fallen keine Kosten an.
5. Bitbucket (Build-Minuten, Git-LFS-Speicher, Package-Speicher)
Diese Nutzung wird künftig zentral in der Atlassian Administration verwaltet.
Monatliche Pläne: Die Kontingente werden von der Workspace-Ebene auf die Organisationsebene verlagert, was innerhalb desselben Abrechnungsmodells mehr Flexibilität schafft.
Jährliche Pläne: Nutzung oberhalb des enthaltenen Kontingents wird kostenpflichtig abgerechnet.
Fehlgeschlagene Builds verbrauchen weiterhin Build-Minuten, selbst gehostete Runner werden jedoch nicht auf die Nutzungsmetrik angerechnet.