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Adaptavist und Chainguard: Partnerschaft für maximale Sicherheit von Open-Source-Software im KI-Zeitalter
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Adaptavist und Chainguard: Partnerschaft für maximale Sicherheit von Open-Source-Software im KI-Zeitalter

der Adaptavist Group
The Adaptavist Group
Published on 11. August 2026
12 Min. Lesezeit
Adaptavist und Chainguard logos: Strategische Partnerschaft zwischen Adaptavist und Chainguard für sichere Software-Lieferketten
der Adaptavist Group
The Adaptavist Group
Published on 11. August 2026
12 Min. Lesezeit
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Der CVE-Backlog: Die ungelöste Effizienzbremse
Wo Adaptavist ins Spiel kommt
Was das für Engineering, Sicherheit und das Business bedeutet
In KI-Geschwindigkeit entwickeln – ohne das Risiko

Durch die neue Partnerschaft erhalten Adaptavist-Kunden direkten Zugriff auf den Katalog geprüfter, gehärteter Open-Source-Software von Chainguard. So verbinden Sie maximale Entwicklungsdynamik nahtlos mit kompromissloser Supply-Chain-Sicherheit.

In den letzten zehn Jahren haben IT-Entwicklungsteams in Unternehmen Sämtliches daran gesetzt, Hürden abzubauen und ihre Software-Releases extrem zu beschleunigen. Moderne CI/CD-Pipelines, Cloud-Native-Architekturen, REST-APIs und mittlerweile auch KI-gestützte Entwicklung haben Release-Zyklen von Monaten auf wenige Tage verkürzt. Ein Großteil dieses Tempos basiert auf Open-Source-Komponenten, die Ihre Software und Pipelines nutzen – darunter Base Images, Bibliotheken und Packages, die den Hauptbestandteil jeder modernen Codebasis ausmachen. Die sich ständig verschärfende Bedrohungslage in der Software Supply Chain sowie branchenweite Initiativen wie Athena sorgen dafür, dass das Thema Supply-Chain-Sicherheit längst auf Vorstandsebene angekommen ist.
For most organisations, "open source" still means "unpatched by default." Vulnerability scanning tells you what's wrong after you've already pulled the dependency into a build. Remediation becomes a permanent tax on engineering time rather than a one-off fix, and in regulated industries, including financial services, the public sector, and critical infrastructure, that tax is compounding exponentially as AI accelerates both the volume of code being written and the sophistication of the attacks targeting it.
In den meisten Unternehmen bedeutet „Open Source“ nach wie vor: standardmäßig ungepatcht. Schwachstellen-Scans zeigen Ihnen erst dann Sicherheitslücken auf, wenn die Abhängigkeit bereits im Build verankert ist. Die Behebung wird dadurch zu einem dauerhaften Ressourcenfresser für Ihre Entwicklerteams statt zu einer einmaligen Sache. In regulierten Branchen wie dem Finanzsektor, dem öffentlichen Dienst und kritischen Infrastrukturen steigt diese Belastung exponentiell – denn KI beschleunigt nicht nur das generierte Code-Volumen, sondern auch die Raffinesse der Angriffe.
Um diese Lücke nachhaltig zu schließen, freuen wir uns sehr über unsere neue Partnerschaft mit Chainguard, dem Marktführer für sichere Open-Source-Software. Gemeinsam verankern wir Sicherheit direkt beim ersten Abrufen einer Abhängigkeit – statt sie im Nachhinein mühsam aufzupfropfen. Damit geben wir Ihren Entwicklungsteams wertvolle Zeit zurück, die bisher im permanenten CVE-Remediation-Prozess verloren ging.

Der CVE-Backlog: Die ungelöste Effizienzbremse

Fragt man Führungskräfte in der Softwareentwicklung, wofür ihre Teams tatsächlich Zeit aufwenden, wird die Behebung von Schwachstellen selten als Wunschantwort genannt. Daten aus großen Unternehmensumgebungen zeigen jedoch ein deutliches Bild: CVE-Remediation und zugehörige Compliance-Aufgaben verschlingen 15 bis 20 % der gesamten Entwicklungskapazität. Ressourcen, die nicht in neue Features, neue Märkte oder Wettbewerbsvorteile fließen, sondern im ständigen Kampf gegen einen Backlog gebunden sind, der schneller nachwächst, als er abgearbeitet werden kann – und den zu allem Überfluss Dritte steuern.
Daraus entsteht in Unternehmen ein bekanntes Spannungsdreieck: Engineering fordert die gewohnte Entwicklungsgeschwindigkeit zurück. Security verlangt Standardisierung, Herkunftsnachweise (Provenance) und minimale Angriffsflächen. Die Produktleitung möchte schnellere Releases, ohne zusätzliche Risiken einzugehen. Herkömmliches Vulnerability Scanning löst keinen dieser Konflikte; es zeigt Ihnen lediglich im Nachhinein, wie weit Sie bereits im Rückstand sind.
Zusätzlich erhöht der Gesetzgeber den Druck erheblich. Der EU Cyber Resilience Act schreibt Mandatory Security-by-Design sowie strenge Vorgaben für das Schwachstellen-Management für jedes Produkt mit digitalen Elementen im EU-Raum vor – Open-Source-Komponenten ausdrücklich eingeschlossen. Die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen treten bereits im September 2026 in Kraft. Zusammen mit etablierten Vorgaben wie EU DORA, FIPS, FedRAMP oder PCI DSS gilt für regulierte Unternehmen: Ein präziser SBOM (Software Bill of Materials) und ein lückenlos belegbarer Patch-Prozess sind längst keine Option mehr, sondern Grundvoraussetzung. Die Absicherung der Software Supply Chain hat höchste Priorität.
Gleichzeitig verschärft künstliche Intelligenz die Lage an beiden Fronten: Entwicklerteams und KI-Coding-Agents binden Open-Source-Abhängigkeiten schneller und mit weniger manueller Prüfung ein als je zuvor. Das vergrößert die Angriffsfläche exakt in dem Moment, in dem Angreifern KI-Tools zur Verfügung stehen, die Schwachstellen weitaus schneller aufspüren und verketten können als traditionelle Methoden. Fortgeschrittene KI-Modelle analysieren Codebasen heute so tiefgreifend, dass sie verdeckte oder kumulative Sicherheitslücken im Handumdrehen identifizieren. Was für die legitime Softwareentwicklung einen enormen Fortschritt bedeutet, senkt auf der Kehrseite die Hürde für Angriffe auf Schwachstellen, die viele Unternehmen lange als akzeptables Risiko eingestuft haben. Executive Boards haben das Thema längst auf der Agenda – und Schwachstellen-Management wandelt sich von einer technischen Randnotiz zu einer strategischen, budgetierten Chefsache.

Prävention statt reiner Erkennung

Chainguard eliminiert Schwachstellen, bevor sie Ihre Pipeline überhaupt erreichen – statt Sie erst im Nachhinein per Alarm auf bereits importierte Risiken hinzuweisen. Container, Bibliotheken und OS-Packages werden in gehärteten Umgebungen fortlaufend aus verifizierten Quellen neu gebaut. Sie ersetzen die typischen Images und Pakete öffentlicher Registries nahtlos per Drop-in. Das Ergebnis spricht für sich: Unternehmen, die umsteigen, verringern ihre Schwachstellen laut Chainguard um durchschnittlich 98 %. Über 600 Behörden und Enterprises setzen bereits darauf.
Chainguard nennt diese Philosophie „Start Left“: Security zieht nicht nur zeitlich nach vorne („Shift Left“), sondern greift direkt ab der allerersten Zeile Code und der allerersten externen Abhängigkeit. Durch unsere Partnerschaft verankern wir diesen Schutz durchgängig in Ihrem gesamten Software-Delivery-Lifecycle:
  • Gehärtete Container und Bibliotheken – Tausende schlanke, kontinuierlich neu gebaute Container-Images mit minimaler CVE-Angriffsfläche sowie ressourcenschonende, malware-resistente Drop-in-Replacements für gängige Python-, Java- und JavaScript-Pakete. Ihre Entwicklungsteams starten auf einer vollkommen sauberen Basis, behalten ihre gewohnten Build-Prozesse bei und gewinnen spürbar an Tempo.
  • Absicherung von CI/CD- und Agentic-Workflows – Der Schutz reicht bis tief in die Pipelines und KI-Coding-Agents, die heute eigenständig Code verfassen und ausrollen. So skalieren Sie KI-gestützte Entwicklung, ohne unbewusste Risiken einzugehen.
  • Kontinuierliche, provenance-basierte Rebuilds – Die automatisierte Neubewertung aller Abhängigkeitsgraphen und vollständige Rebuilds direkt aus dem Quellcode liefern Security- und Compliance-Teams lückenlos belegbare Nachweise statt kurzlebiger Momentaufnahmen.
Chainguard fügt sich nahtlos in Ihre bestehende Tool-Landschaft ein – darunter Plattformen wie Atlassian, GitLab oder Harness. Die Lösung sichert die Artifacts innerhalb dieser Umgebungen ab, anstatt etablierte Tools zu ersetzen.

Wo Adaptavist ins Spiel kommt

Die Lizenzierung von Chainguard ist der einfache Teil. Die echte Hürde in Unternehmen ist organisatorischer Natur: eine fragmentierte Artifact-Verwaltung, uneinheitliche Container-Standards, historisch gewachsene Silos zwischen Security und Engineering sowie jahrelang aufgelaufene technische Schulden, die einen sauberen Cutover erschweren. Genau diese Lücke schließt die DevOps- und DevSecOps-Praxis von Adaptavist.
Paul Cavanagh, Field CTO bei Adaptavist, bringt es auf den Punkt:
„Jedes IT-Entwicklungsunternehmen, mit dem wir sprechen, kämpft denselben aussichtslosen Kampf: Ein Fünftel ihrer Ressourcen fließt in die Behebung von Schwachstellen in Software, die sie weder selbst geschrieben haben noch vollständig einsehen können. Chainguard kehrt dieses Modell von der bloßen Erkennung hin zur echten Prävention um. Unsere Aufgabe ist es, diesen Wechsel so schnell und reibungslos wie möglich zu gestalten: Wir migrieren Kunden in ein vertrauenswürdiges Repository, binden die Upstreams neu an und belegen den Zeit- und Risikogewinn messbar gegenüber der Geschäftsführung. Initiativen wie Mythos und Athena haben das Thema Supply-Chain-Sicherheit über Nacht von einer technischen Effizienzfrage zu einer Priorität auf Vorstandsebene gemacht. Dass Chainguard zu den Gründungsmitgliedern von Athena gehört, unterstreicht für mich ihre herausragende Expertise und Marktführerschaft im Kampf gegen diese existenzielle Bedrohung.“
Unsere Services ergänzen die Technologie nahtlos – von der strategischen Beratung zu Plattformarchitektur und Security-Posture bis hin zur technischen Integration und Migration. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Artifact-Verwaltung zu zentralisieren (und zu verifizieren), bestehende Pipelines auf Chainguard-Quellen umzustellen und die Befähigung der Teams schrittweise umzusetzen. So erzielen Ihre Entwicklungsteams schnell spürbare Ergebnisse, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
„Software standardmäßig sicher zu machen – Security by Default –, erfordert mehr als exzellente Technologie: Es braucht starke Partner“, erklärt Naveen Sharma, Global Vice President of Partnerships bei Chainguard. „Adaptavist bringt die technische Expertise und die nötige Kundennähe mit, um vertrauenswürdige Software im Enterprise-Maßstab operativ umzusetzen. So können Entwickler schneller und mit voller Sicherheit innovieren.“

Was das für Engineering, Sicherheit und das Business bedeutet

  • Für Developer-Experience- und Plattform-Teams: Wertvolle Zeit zurückgewinnen. Das bedeutet weniger Feuerwehreinsätze bei CVEs und mehr Kapazitäten für Aufgaben, die Ihre Produkt-Roadmap tatsächlich voranbringen.
  • Für Security- und Compliance-Teams: Ein Paradigmenwechsel vom mühsamen Suchen nach Nachweisen hin zu automatisierter Compliance standardmäßig. Kontinuierliche, provenance-basierte Rebuilds ersetzen periodische Scans – perfekt abgestimmt auf Vorgaben wie CRA, DORA, FIPS oder SOC 2, die Ihren Audit-Kalender bestimmen.
  • Für die IT-Führungsebene: Ein seltener Fall, in dem der Business Case auf der Hand liegt: weniger Schwachstellen, eine drastisch reduzierte Angriffsfläche, minimaler Wartungsaufwand und wertvolle Entwicklerstunden, die wieder direkt in wertschöpfende Projekte fließen. So schaffen Sie das solide Fundament, um Ihre KI-gestützte Software-Strategie sicher zu beschleunigen und Risiken vorausschauend im Griff zu behalten.

In KI-Geschwindigkeit entwickeln – ohne das Risiko

Das Tempo der KI-gestützten Softwareentwicklung zieht weiter an. Gleichzeitig werden die Bedrohungen für Ihre Open-Source-Komponenten immer vielfältiger und komplexer. Durch unsere Partnerschaft unterstützen wir Sie dabei, das Beheben von Schwachstellen nicht länger als dauerhaften, reaktiven Kostenfaktor hinzunehmen. Stattdessen bauen Sie von Anfang an auf ein solides Fundament, das ab der ersten eingebundenen Abhängigkeit lückenlos abgesichert ist.

Bereit für den nächsten Schritt?

Sprechen Sie mit unseren DevOps-Experten und erfahren Sie, wie eine durch Chainguard abgesicherte Software Supply Chain in Ihrem Unternehmen aussehen kann.
Verfasst von
der Adaptavist Group
The Adaptavist Group